Archive für 06.2006
Sommerloch – Ohne mich
Wenn die Sonne brennend heiß die Fluren sengt und die Zeitungen vor lauter Informationsarmut schon über Taubenzüchtervereine und Kaffekränzchen schreiben… – schreib’ ich lieber gar nix und setz mich stattdessen ins Ausland ab. Daher wird’s hier die nächsten Tage etwas ruhiger. Vielleicht findet sich in Spanien das ein oder andere Internet Café und ein wenig Zeit zum Bloggen, ansonsten bleibt mir gewogen. Nach dem Urlaub gehts sicher in ungewohnter Frische weiter.
Kenn’se den schon? Google Picasa
Wieder Neues aus Mountain View. Google bläst zum (Beta) Test von Google Picasa. Was wir bereits von flickr kennen baut Google nach. Eine online Bilderverwaltung im feinsten Web 2.0 Stil.
Also rein ins Vergnügen.
Der Funktionsumfang von Picasa erinnert stark an flickr. Derzeit kann der Betatester maximal 250 MB Bildmaterial hochladen oder 1000 Fotos, je nachdem, welches Maximum zuerst erreicht ist. Die hochgeladenen Bilder können in “Sets”, also Online – Foto – Alben organisiert werden. Derzeit sind allerdings nur drei Sets möglich. Google verspricht zwar in der Einladung zu Picasa, dass das Speichervolumen bei Bedarf erhöht werden kann, eine entsprechende Option in Picasa findet sich leider (noch) nicht.
Zum Upload der Bilder stellt Google ein Programm bereit, das leider nur für Windows verfügbar ist. Mac Benutzern wird aber versprochen, bald eine Variante für Mac OS zu liefern.
Die heutige Version von Picasa kann sich schon sehen lassen, aber den Umfang des Flickr Pro Dienstes ist noch nicht erreicht. Dabei ist aber mal wieder entschuldigend anzumerken, dass es sich hier auch erst um eine Testversion handelt und flickr immerhin schon Gamma Status besitzt.
AbGEZockt – GEZ führt Gebühren für internetfähige PCs ein
Das kann ja Eiter werden.
Jetzt hat sich die GEZ (Gebühren Einzugszentrale) gedacht, “schließlich kann auch jeder Webradio hören, also ist der internetfähige PC auch ein Radio”. Es reicht also die Vorrichtung zum Radiohören zu besitzen um potentieller Rundfunkteinehmer zu sein und die stolze Summe von 17 € im Monat berappen zu müssen.
Die Herren können mich mal… – anzeigen. Wegen was? Vielleicht Vergewaltigung. Ob ich das gemacht habe? Nein, – aber ich hätte auch die Vorrichtung dazu. *grummel*
Und noch was: Menschen und vor allem Beamte, die offensichtlich keine Ahnung vom Web haben, sollten davon auch die Finger lassen. Sonst gehts wie bei der E-Mail Steuer oder dem Link Vertrag.
Kuriooooooses bei Google Analytics
Kurios, auf was da mein hochgeschätzer Kollege Thomas gekommen ist: In Google Analytics kann man die Legenden der Tortendiagramme ändern. Schön für den SEO wenn er die Statistiken noch ein bißchen schönen kann, bevor er sie dem Chef vorlegt.
· Tags google, analytics, curious
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Nanoreisen – Virtuelle Reise durch den Körper
Es wird ja viel Unnützes in Flash produziert, aber Nanoreisen ist ein wirklich hoch interessantes Projekt. Die Flash basierte Seite zeig zunächst schemenhaftig zwei Menschen in einem Café, doch mit jedem Klick geht die Reise ins innere des Menschen weiter von der Haut bis zu atomaren Bestandteilen.
Sehr empfehlenswert. Danke für den Tipp, Herbert (btw. hat Herbert auch ein Blog, das ich sehr gerne lese).
· Tags wissen, anatomie, flash
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Überladen? – Der Fuchs ist zu fett
Irgendwie kommt mir mein Browser nicht mehr vor wie ein “Webseite Anzeigeprogramm”, sondern eher wie ein Web Cockpit. Die vielen Schalter und Anzeigen erinnern irgenwie an die Weltraum Kommandozentrale in Huston… ich sollte mal meine Firefox Plugin Liste durchgehen und gucken, was ich wirklich brauche.
· Tags firefox
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Google Spreadsheets – Google goes Excel
Langsam wundere ich mich schon gar nicht mehr wie schnell nacheinander Google neue Webservices ins Netz stellt. Hier wieder ein Neuer: Google Spreadsheets.
Die Überschrift ist zugegebenermaßen etwas übertrieben, aber die Richtung stimmt. Google stellt, wenn auch nur für einen beschränkten Personenkreis, eine Tabellenkalkulation zum Test bereit.
Also hab ich mir das Ganze mal angeguckt:
Im Vergleich zu Microsoft Excel, speziell zu Excel 2007 wirkt das neueste Google Labs Projekt aber eher rudimentär. Ich möchte Google gegenüber nicht unfair sein und Äpfel mit Birnen vergleichen – natürlich ist Spreadsheets als Web 2.0 Projekt einzigartig. Es fehlen zwar viele Funktionen die ich in Excel sehr schätze, aber technisch beeindruckt mich das Projekt sehr.
Nebst einigen Funktionen zur Formatierung bietet Google Spreadsheets eine Vielzahl an mathematischen und betriebswirtschaftlichen Formeln.
Ganz witzig an der Geschichte finde ich, dass Google Spreadsheets im Grunde das neue visuelle Bedienkonzept von Office 2007 teilt: Das Ribbon – also nach Arbeitskontext gruppierte Funktionen angeordnet in einem horizontalen “Band”. Scheint sich durchzusetzen und mir gefällt das sogar.
Trotz allem, auch der Tatsache dass Google mit SUN Microsystems (hätte grade beinahe Microsoft geschrieben) zusammenarbeitet um StarOffice mit Google Services zu verheiraten und eine unschlagbare Einheit zu bilden, zweifle ich noch am baldigen durschlagenden Erfolg von Google Office. (Wichtig: Nicht gOffice! Das gibt’s schon und ist nicht von Google!) Da ich gerade viel mit Microsoft Office 2007 und SQL Server 2005 Bunsiness Intelligence herumspiele liegen aus meiner Sicht zwischen Microsoft und den Web 2.0 Kontrahenten noch Welten!
Test – Tool für Reguläre Ausdrücke in .net
Klein aber fein: Auf der Suche nach einem geeigneten Werkzeug um einen Regulären Ausdruck für VB.net zu testen stieß ich auf RegExTest. Einfach im Handling und funktioniert einwandfrei. Das UI teilt sich in drei Bereiche:
-
Textfeld für den regulären Ausdruck
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Textbox für die Zeichenfolge, die durchsucht werden soll
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Tabelle mit den Suchergebnissen und deren Position in der Zeichenfolge
Genügt vollauf. Bin begeistert. Und der Ausdruck funktioniert auch.
Btw.: Falls jemand mal in einem SQL – Befehl für Navision auf SQL – Server 2005 die Mandantennamen haben möchte: Hier der Ausdruck:
[ [\u005B][\w 0-9]*[\u0024]]*
Schick und Praktisch – iCurve Notebook Ständer und X-Board crystal clear Maus Pad
Dieses Teil musste ich einfach haben: Der Notebook Ständer iCurve von Griffin bringt das Notebook in eine sehr angenehme Position. Der obere Displayrand befindet sich nun ein paar Zentimeter unterhalb der Augenhöhe, was von Ergonomen oft als optimale Monitorpositionempfohlen wird.
Das Laptop, in meinem Fall ein 15er Powerbook, steht absolut stabil auf dem Ständer. Die gummierte Oberfläche verhindert das Rutschen des Notebooks auf dem Gestell und vier zusätzlich beigelegte Gummi Pads sind wahrscheinlich für die Unterseite des Ständers gedacht. Brauche ich aber nicht. Steht auch so wunderbar.
Das Plexiglas Design passt meiner Meinung nach hervorragend zum Design des Apple Wireless Keyboard und zum Mouse Pad “X-Board crystal clear” (so was von angenehm! Nix rutscht, kein Cursor springt mehr – klasse).
Einziger kleiner Nachteil auf den mich meine Schwester aufmerksam machte: iCurve hat ein klein wenig Ähnlichkeit mit einer Klobrille. Aber da steh ich drüber.
Schuss aus der Hüfte – Bloggen mit Firefox Plugin
Gerade drüber gestolpert, installiert und für gut befunden: Performancing. Nach der Installation konnte ich das Plugin erst gar nicht in Firefox finden, aber dann fiel mir ein kleines Icon rechts unten auf, das vorher noch nicht da war. Und tätsächlich, ein beherzt neugieriger Klick darauf bringt das 200 KB strake Plugin zum Vorschein. Das Fenster teilt sich nun in zwei Bereiche: Den Browser und den Blogeditor, einfach auf und zuklappbar wie man es von den Lesezeichen her bereits kennt. Nur dieses mal in der Horizontalen.
Diesen Beitrag habe ich btw. gleich mit Performancing erstellt. Sieht doch gar nicht so schlecht aus, oder?
Das “E – Mail Steuer Ungeheuer”
Das ist das “E – Mail Steuer Ungeheuer”, oder auch Alain Lamassoure wie ihn manche nennen. Der tut im EU – Parlament in Brüssel als Abgeordneter arbeiten. Da macht er auch Sachen mit Computern. Aber die versteht er leider nicht. Der Mann möchte nämlich Steuern auf E – Mails einführen und das geht gar nicht. Jeder kann sich nämlich selber aussuchen mit welchem E – Mail Anbieter er oder sie seine oder ihre E – Mails abschickt und wenn der Anbieter nicht in der EU ist, darf Herr Lamassoure auch keine Steuern dafür nehmen.
Da hat der Herr Lamassoure leider Pech gehabt.
Nachzulesen für Erwachsene: hier, Beschwerde loslassen: In seinem Form
Apple – Cat
Ich lach mich weg. Vowe’s Apple Cat ist der Renner des Tages. Dass nach der Mighty Mouse noch eine Steigerung möglich ist, hielt ich eher für unwahrscheinlich, aber es geht wohl doch noch einen Tick besser.
Anscheinend wirkt Frontrow irgendwie mäuseähnlich auf kleine Pelztiere. Angucken!
Hier textet und bildert Thomas Remensperger.