Archive für 04.2006
Speisen wie ein Mensch in Dosen
Warum schmatzet und furzet ihr nicht, mundet nicht die Speis?
So, oder so ähnlich fragt Lupus, seines Zeichens Mundschenk, die Truppe welche sich just über einen Berg von Köstlichkeiten hermacht. Auch wenn wir nicht jedglichen Anstand vergessen haben, den uns unsere Kinderstube beschert hat, war dieses Essen ein großartiges Erlebnis. Beim Ritteressen im “Aulendorfer Ritterkeller” wurde uns ein Mahl kredenzt wie ich es liebe: Gut und reichlich (nein, nicht gut warm und reichlich wenig). Leider kann ich euch hier die Köstlichkeiten nicht zum Download anbieten, aber dafür gibts massig Fotos.
Aus aktuellem Anlass…
möchte ich darauf hinweisen, dass es eine denkbar schlechte Idee ist im eigenen Büro einem Server im Keller mittels Remotedesktop Verbindung beim Brennen einer DVD zuzugucken und nach Abschluss des Brennvorgangs die DVD Laufwerke per Mausklick zu öffnen. Zumindest ist dies dann ganz schlecht, wenn die Laufwerke hinter einer geschlossenen Blende versteckt sind. – Nur als kleine Notiz am Rande.
Kampf dem Spam
Der Spruch des Tages kommt heute von Ralf G. aus dem Netzbuch:
[..] Ich denke, es gibt nur eine Lösung für das Spam-Problem: Einen von denen schnappen, kreuzigen mit einem Schild um den Hals »Ich war ein Spammer«, Fotos machen und diese dann flickrn und bloggen… [..]
Klar gibt es auch vernünftigeandere Möglichkeiten, wie uns dieses Video zeigt, aber wirkungsvoll sollte es halt sein.
Diese sadistische Freude an Spammerpeinigung kommt übrigens nicht von ungefähr. Ich freue mich jeden Tag genau so die die Spamordner meines Postfachs zu leeren wie wochenends die Spammer aus Gästebüchern, Kommentaren und Trackbacks auszuschließen. Dagegen muss man doch mal was tun!
Wie blöd ist eigentlich die Telekom?
Rauchen mag ja ungesund sein, aber man erfährt oft sehr Amüsantes dabei. Eben ein Gespräch mit meinem Kollegen Jörg:
Jörg: Grade hat eine Kundin angerufen, dass sie nicht mehr ins Internet kommen. Sie habe schon mit der Telekom telefoniert und die hätten gemeint es läge an falschen Zugangsdaten. Die Telekomiker sagten dem Kunden zu, ihnen die Zugangsdaten zuzuschicken.
[Kleiner Einwurf: Was uns das angeht, sei mal dahin gestellt. Nur weil wir deren Software Lieferant sind, müssen wir nicht automatisch für jedes Computerproblem verantwortlich sein.]
Ich: … und?
Jörg: Die haben denen die Zugangsdaten per E-Mail geschickt
Beide: *prust*
Das hätte ich nicht mal der Telekom zugetraut
Brot für die Welt, Pizza für mich
Es grenzt schon an Verschwendung, was die machen. Gestern traf ich mich mit ein paar Freunden in der Pizzeria Pinocchio in Dietenheim, wo die größten Pizzas gebacken werden, die ich kenne.
Links sehen wir die “kleine” Pizza, rechts eine große, welche direkt auf einem Tablett ohne Teller serviert wird. Das dunkle Ding in der Mitte ist ein handelsübliches Messer – gedacht als Anhaltspunkt für die Größenverhältnisse.
Waahnsinn! Und geschmeckt hat’s erst noch!
Kettenbriefe
Das einzig Lustige an diesen Müll – Mails ist die Tatsache, dass zwei befreundete Blogger zum gleichen Zeitpunkt die selbe Mail bekommen, sich darüber aufregen und mit der Blogger – Standard – Frustbewältigungsmethode reagieren: Sie bloggen es einfach. Nur im Unterschied zu meinem Kumpel Thomas blieb mein Eintrag in den Entwürfen hängen (dumm wenn man was zu sagen hätte, aber nicht genügend Zeit dazu hat). Gut dass sich Thomas dieser blöden Kettenmail angenommen hat.
jEdit Icons unter Mac OS X austauschen
Wie bereits mehrmals erwähnt ist jEdit mein absoluter Favorit der Kategorie Text Editoren. Nur eines stört mich daran: Die Standard Icons finde ich bockhäßlich. Doch da lässt sich Abhilfe schaffen, denn die jEdit Community bietet ein paar Icon Sets an, die wesentlich hübscher sind, als die Originale. Unter Windows lassen sich die Icons meiner Wahl (die jEdit GTK Icons) auch ganz problemlos austauschen, indem unter \jre\lib\ext einfach die jedit-GTK-icons.jar platziert werden und ggf. jEdit neu gestartet wird.
Andere Plattform, selbes Spiel, dachte ich mir. Doch da Java ein integraler Bestandteil von Mac OS X ist, befindet sich das Installationsverzeichnis der Java Virtual Machine eben nicht in /Applications (oder “Programme”, wie der Ordner in der deutschen Version heißt) sondern ganz wo anders. Nach laaaanger Suche habe ich ihn nun endlich gefunden:
/System/Library/Frameworks/JavaVM.framework/Versions/
Hier befinden sich alle installierten Java Versionen, was bei mir eine ganze Latte an Verzeichnissen repräsentiert.
Da ich die Java – Version 1.5 als Standard verwende, wählte ich den Ordner
/1.5.0/Home/lib/ext/
um mein JAR Archiv unterzubringen. jEdit neu starten und schon habe ich das gewünscht Ergebnis: Richtig ansehnliche Icons in meinem Lieblingseditor. Schwere Geburt, aber es funktioniert.
Hier textet und bildert Thomas Remensperger.